Die Kartenbilder,
die Serie der kleinformatigen Kartenbilder, die Alexander Pohl seit 1993 in Italien, als praktikable Methode
des Malens auf Reisen für sich entwickelt hat. Sie fügt sich nahtlos in die Kontinuität von Alexander Pohls Werk
ein, da die als formale Konstante verwendete Maske, die über das hochformatige Rechteck des Kartenformats
gelegt wird, das allgegenwärtige Quadrat wiederkehren läßt. Erneut zur Anwendung kommt auch das Prinzip
der Aussparung, das nun zum Teil den Rahmen abgibt für Fragmente des ursprünglichen Kartenmotivs wie
für ein Bild im Bild. Ebensowenig verzichtet Pohl bei diesen kleinen Arbeiten auf das Experiment mit
ungewöhnlichen Materialien: Einige der Karten sind mit Schichten von Schellack überzogen, was ihnen eine
besondere diaphane Oberflächenqualität verleiht. Bis 2002 ist diese Serie auf über 200 Arbeiten angewachsen
Erstmalig gezeigt wurden 50 in der Galerie Henseleit 2001.
Austellungsrundgang

Größe: 10 x 14 cm
Malerei auf Karton, Fotografien und Postkarten.

© (Copyright) Alexander Pohl / VG Bild-Kunst

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